Gelmerhütte - 2412mSchweizer Alpen-Club, Sektion Brugg

Sommerbesteigungen

SAC-Führer Urner Alpen West
 
 
Diechtergletscher
Aktuelle Informationen in der Hütte.
 
Klettertouren
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Eine klassische, prachtvolle Kletterei in bestem Granit ist die Traversierung Kleines-Grosses Gelmerhorn von Süden nach Norden. Diese Klettertour beginnt bei der südlichen Gelmerlücke am Fusse des Süd-Grates des kleinen Gelmerhorns. Von der Gelmerhütte steigt man zum mittleren Diechter ab und dann hinauf gegen die tiefste Felsenkehle, welche von der südlichen Gelmerlücke herabzieht. Der Süd-Grat endet mit einem Gipfelblock und einer feingriffigen Gipfelplatte. Diese kann auch östlich umgangen werden. Eine 30-m-Abseilstelle führt in den Gelmersattel (Scharte zwischen Kleines und Grosses Gelmerhorn). Als üblichste Variante wird der Gipfel des Grossen Gelmerhorns über ein Grätchen von der West-Flanke her erreicht. Der Abstieg erfolgt vorteilhaft über die leichten Felsen des Nord-Grates in die nördliche Gelmerlücke. Über plattige Felsen hinunter zum mittleren Diechter und zurück zur Hütte (Schwierigkeit III, 6 Std. von der Gelmerhütte und zurück).
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Als Gelmerspitzen werden die Zacken und Türme anschliessend an das grosse Gelmerhorn bezeichnet, wobei die Nummerierung von I bis VII von Norden her beginnt. Eine prächtige Kletterei bildet die Überschreitung Gelmerspitze VII bis V von der Nord-Gelmerlücke her beginnend. Empfehlenswerte, lohnende Gratklettereien mit einigen Abseilstellen (Schwierigkeit III-IV, 9 Std. von der Gelmerhütte und zurück).
Die Gelmerspitzen I bis IV bieten einfache Klettereien im I.-II. Schwierigkeitsgrad.
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Der W- und SE-Pfeiler des kleinen Gelmerhorns sind sehr rassige Klettereien im V. Schwierigkeitsgrad. Diese Pfeilerrouten von 250 bis 350 m Höhe sind empfehlenswerte, freie Klettereien in bestem Gestein.
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Im oberen Diechter (15-30 Min. von der Hütte) befinden sich mehrere Klettergärten mit Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade.
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Am Geisnollen finden Familienbergsteiger zahlreiche hervorragend abgesicherte Routen in wunderbarem Granit.
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Die Sportkletterer kommen in den vielen, zum Teil als «Plaisir» eingerichteten Routen an der Burg (2598 m) sowie an den Ostflanken des grossen Gelmerhorns und der Gelmerspitzen voll auf ihre Rechnung.
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Details siehe SAC Clubführer «Urner Alpen West» oder «Gelmerführer» von Erik Detmer.
 
Hochtouren
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Die Besteigung des Tieralplistocks (3382 m) ist unter normalen Verhältnissen eine leichte bis mittelschwere Hochtour. Der Gipfel wird über den Diechter- und Alpligletscher erreicht. Über den Nord-Gipfel ist der Abstieg auch über einen Grat in leichter Kletterei zur Diechterlimmi möglich.
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Eine alpinistisch reizvolle Hochtour im Gebiet ist die Besteigung oder Überschreitung des Diechterhorns (3389 m). Der Gipfel wird normalerweise via Diechterlimmi erreicht.
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Der Aufstieg zum Ofenhorn (2943 m) gilt als leichte Tour. Von der äusseren Garwydilimmi ersteigt man über Halden und Firnfelder zwischen dem Süd- und Südwest-Grat den Gipfel, Das Ofenhorn kann auch leicht von der Lücke nördlich des Gipfels erstiegen werden.
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Eine Besteigung des Gwächtenhorns (3214 m) ist sehr lohnend und bietet einen herrlichen Ausblick. Dieses ist über die Gwächtenlimmi - nordwestlich vom Gipfel auf dem Grat sichtbarer Firnsattel - in einem anstrengenden Aufstieg erreichbar. Eine Überquerung von der Gelmerhütte zur Trift- oder Windegghütte ist auf dieser Route ebenfalls möglich.
 
 
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